Krisenvorsorge – Wasser. Nahrung. Schutz.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), betont seit seiner Gründung 2004 die Notwendigkeit einer persönlichen Notfallvorsorge als zentralen Bestandteil des Bevölkerungsschutzes und je nach Fragestellung fürchten 60-64% der Bevölkerung den Eintritt einer Krise, hervorgerufen durch zum Beispiel Krieg (innen oder außen), einen Wirtschaftskollaps oder „Pandemien“. Eine Umfrage des BBK ergab, dass nur 47% bisher vorsorgen und ich behaupte sogar, dass dies bei weitem eine absolut übertriebene Zahl ist. Denn wenn ich mit Verwandten und Nachbarn spreche, haben die wenigsten Vorräte für mindestens 10 Tage zuhause, haben kein Notfallradio oder Solar, keinen Kompass, keine Karte und können ohne Elektroheizung (auch Öl und Gas benötigen Strom) im Winter überhaupt nicht überleben.
Souveränität bedeutet Unabhängigkeit vom System – alleine überleben können, wenn morgen eine Krise eintritt. Und auch dann noch überleben, wenn die Krise länger als 10 Tage andauert. Beschäftigen wir uns also mit Wegen und Möglichkeiten Schritt-für-Schritt eine solche Krisenresilienz aufzubauen. Es geht nicht darum sich aus dem System zu exkludieren, sondern lediglich darum Alternativen und damit Sicherheit zu schaffen.
Was empfiehlt das BBK?
Bevor wir uns anschauen, was in meinen Augen nach monatelanger intensiver Recherche und Eigenarbeit / -erfahrung wichtig ist, um eine umfängliche Krisenresilienz zu erreichen, betrachten wir zunächst, was unsere Regierung empfiehlt – ich denke, da sind einige, sinnvolle Punkte bereits dabei:
(basierend auf dem Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ vom Oktober 2025 (BBK))
- Vorräte für 10 Tage: Jede Person sollte Vorräte für mindestens 10 Tage anlegen, um auf Unterbrechungen von Versorgung (z. B. Strom, Wasser, Lebensmittel) vorbereitet zu sein. Empfohlene Mengen: 2 Liter Trinkwasser pro Person/Tag, haltbare Lebensmittel (z. B. Konserven, Nudeln), Medikamente und Hygieneartikel. Keine Panikkäufe, sondern schrittweiser Aufbau.
- Notfallvorsorge im Haushalt: Hausapotheke mit Basics (Verband, Desinfektionsmittel, Fieberthermometer), Batterien/Ladegeräte für Mobiltelefone, Bargeld und wichtige Dokumente (Ausweis, Versicherungspolicen) in einer wasserdichten Mappe. Für Stromausfälle: Taschenlampe, Radio mit Kurbel (für Warnmeldungen via NINA-App oder Deutschlandradio).
- Persönlicher Schutz in Notsituationen: Bleiben Sie informiert (Apps wie NINA, Warnwetter-App), vermeiden Sie unnötige Reisen, schützen Sie sich vor Extremwetter (z.B. Hochwasser: Notgepäck packen, Evakuierungswege kennen). Bei Krieg oder Terror: Schutzräume nutzen, wenn verfügbar, und auf Anweisungen der Behörden hören. Ehrenamtliches Engagement (z. B. in Hilfsorganisationen) wird als gesellschaftlicher Beitrag gelobt.
- Staatliche Unterstützung: Die Regierung baut eine „nationale Gesundheitsreserve“ auf (z. B. Schutzausrüstung, Beatmungsgeräte) und ein Kompetenzzentrum für Bund-Länder-Koordination. Videos und Checklisten (z. B. „Für alle Fälle kurz erklärt“) machen Tipps zugänglich.
Punkt 3 und 4 können wir weitestgehend streichen, was zum Beispiel die Ahrtal-Katastrophe deutlich gezeigt hat. Hier wurde weder frühzeitig gewarnt, noch haben Betroffene bis heute staatliche Unterstützung erhalten. Das Einzige relevante hier ist das in Punkt 3 gelistete Notgepäck und die Kenntnis über Fluchtrouten.
Uncodierbar Krisenvorsorge
Wasser
Trinkwasservorräte anzulegen ist definitiv sinnvoll und auch die vom BBK genannte Richtmenge von 2l/Tag/Person ist angemessen. Was ist aber mit Nutzwasser? Was mit Wasser zum Kochen?
Jeder sollte in meinen Augen zwei Filtersysteme besitzen, um jederzeit jede Art von Wasser nutzbar zu machen:
- Ein portables Filtersystem für das Notfallgepäck
- Eine Umkehrosmoseanlage mit möglichem Handbetrieb
Und zusätzlich, wenn möglich, eine Zisterne oder ein anderweitiges Regenwasser-Auffangsystem. Eine solche Zisterne oder Regentonne hält Nutzwasser für mehrere Wochen oder Monate bereit – wichtig ist jedoch auch hier teilweise die Aufbereitung durch Filtersysteme.
Wasser sollte prinzipiell lichtgeschützt und luftdicht aufbewahrt werden, um Algen- und Bakterienwachstum hinauszuzögern; vollständig verhindern lässt sich dies jedoch auf Dauer nicht!
Mach dich vertraut mit Trinkwasserquellen in deiner Umgebung – eventuell wirst du auf findaspring.org fündig. Ich persönlich lebe sehr ländlich und im Gebirge, weswegen ich das Glück habe, im Radius von 2km mindestens 3 Quellen zu finden. Begib dich einfach mal auf die Suche, wenn das bei dir auch der Fall ist, oft sind winzige „Bächlein“ im Hang das Ergebnis von einer Quelle weiter oben.
Als portablen Filter empfehle ich den Sawyer Mini.
Umkehrosmoseanlagen kosten oft über 1000€ und sind mit einer Pumpe versehen, wodurch sie auf eine Stromversorgung angewiesen sind. Anders bei der Umkehrosmoseanlage von Volkswasser, welche ich glücklicherweise kennenlernen durfte. Made in Germany und tatsächlich kostenlos! – klingt unglaublich und nach Scam, ist aber so. Ich habe selbst seit über einem Jahr eine Volkswasser-Anlage zuhause in täglichem Gebrauch und bin mehr als zufrieden. Wer lange genug sucht, der findet Unternehmen, die wirklich etwas bewegen wollen – nicht nur Berge an Geld!
Volkswasser hat es sich zur Aufgabe gemacht JEDEN mit einer Umkehrosmoseanlage zu versorgen und hat dies über einen monatlichen Beitrag möglich gemacht. Kein Abo, nicht falsch verstehen. Bei jeder Umkehrosmoseanlage sollten alle 1-2 Jahre die Filter gewechselt werden – und über diesen Filterwechsel werden die Anlagen finanziert. Mit 20€ im Monat, 240€ im Jahr, was genauso viel ist, wenn nicht sogar weniger, wie ein Filterwechsel bei jeder anderen Anlage ebenfalls kosten würde.
Und das Wichtigste in meinen Augen: Die Filteranlage braucht keinen Strom und kann im Notfall per Handpumpe betrieben werden! (zu Volkswasser)
Nahrung
Genau wie Trinkwasser ist eine Grundversorgung mit Nahrungsmitteln essenziell. Entgegen allgemeiner Meinung bin ich aber kein Freund von Konserven im eigentlichen Sinne. Diese enthalten beinahe immer chemische Inhaltsstoffe, welche der eigenen Gesundheit nicht zuträglich sind und über mehrere Wochen Dauerkonsum nur zu Krankheit und Energielosigkeit führen.
Grundnahrungsmittel wie etwa Mehl, Reis, Nudeln, Kichererbsen (trocken), Linsen (trocken) und Bohnen (trocken) können sehr einfach von jedem zuhause gelagert werden. Ich empfehle Großpackungen einzukaufen. So sorgt man nicht nur schnell dafür, dass man einen Vorrat an Grundnahrungsmitteln für mehrere Monate hat, sondern spart zudem bei wöchentlichen Einkäufen. Vorräte werden nach dem „First-In First-Out-Prinzip“ genutzt und angebrochene Packungen zeitnah ersetzt.
Kartoffeln, Möhren, Rote Beete und Rüben sollten in einem Erdkeller aufbewahrt werden – hierzu eignet sich eine alte Waschmaschinen-Trommel, die vergraben und mit einem Deckel versehen wird, welchen man dann wiederum mit etwa 5-10cm Erde bedeckt.
Bei Obst und Gemüse bedarf es mehr Vorarbeit und im Optimalfall einen eigenen Gemüse-Garten beziehungsweise eine eigene Anbaufläche. Mit etwas Planung und Übung ist es so ein Leichtes innerhalb von wenigen Jahren ein System zu schaffen, dass beinahe autonom Nahrungsmittel und Heilpflanzen produziert. Überschüssige saisonale Lebensmittel können durch Einmachen, Fermentieren und Dörren haltbar gemacht werden, um im Winter als Vorrat zu dienen.
Jeder der keine eigene Anbaufläche besitzt hat die Möglichkeit zum einen nach örtlichen Anbauvereinen Ausschau zu halten oder bei regionalen Bauern saisonal angebaute Lebensmittel erwerben. Auch so kann man oft Geld sparen, da Produkte direkt beim Erzeuger immer günstiger sind und prinzipiell gesünder als die im Supermarkt, da sie keinen Transport und keine Lagerung hinter sich haben. Gekaufte Lebensmittel haltbar zu machen ist keine Schande! – auf andere bei seinem eigenen Essen angewiesen zu sein hingegen schon. Gerade für den Winter ist eine Vorbereitung in meinen Augen extrem wichtig.
Man sollte sich ebenfalls Gedanken darüber machen, wie man die eigene Nahrung zubereitet. Angenommen der Strom fällt aus und weder Herd noch Ofen funktionieren, haben die meisten keinerlei Möglichkeit in ihrer Wohnung zum Beispiel mit Feuer zu kochen. Man sollte sich also diverse Utensilien zu legen, mit denen man zum Beispiel unter einem Vordach kochen kann. Hierzu empfehle ich Edelstahl-Kochbesteck und einen mobilen Holzvergaser. Lege dir ebenfalls einen Vorrat an Zunder und eventuell sogar Brennholz an, um zumindest für einige Zeit Ruhe zu haben.
Übe mit deinen Utensilien zu kochen! Es ist etwas ganz anderes auf einem Holzvergaser zu kochen als auf einem Induktions- oder Ceranfeld – aber mit etwas Übung überhaupt kein Problem.
Medikamente & Erstversorgung
Der größte Painpoint der allermeisten Menschen in Bezug auf ein autarkes Leben beziehungsweise Autonomie vom System ist der Punkt der medizinischen Versorgung. Sie haben Angst davor krank zu werden und fühlen sich vom medizinischen System komplett abhängig – man hat uns vollkommen davon überzeugt, dass wir in keinster Weise selbst dazu in der Lage wären uns medizinisch zu versorgen.
Betrachtet man jedoch die Entstehungsgeschichte des modernen Medizinsystems, so stellt man schnell fest, dass von Anfang an die eigentlichen Interessen dieses Systems niemals Heilung war und das von Anfang an eine unglaublich umfangreiche Propaganda-Maschinerie gefahren wurde, welche uns von der Wahrheit ablenkt:
Alternative Medizin beziehungsweise Naturheilkunde ist die echte Medizin und unser modernes Medizinsystem müsste hingegen als alternativ oder gar experimentell bezeichnet werden. (mehr lesen)
Und diese alten Methoden kann man sich sehr wohl aneignen, was jedoch – gebe ich gerne zu – heute überaus schwierig sein kann. Aus diesem Grund wird in Zukunft ein E-Book von mir erscheinen, welches sich speziell auf in Deutschland wachsende Heilpflanzen fokussiert. Abonniere gerne die Telegram-Gruppe, wenn du den Release nicht verpassen möchtest.
Worüber ich hingegen bereits einen Ratgeber geschrieben habe, ist, wie man den eigenen Körper komplett von Schadstoffen reinigt, um maximal resistent gegen jede Art von äußeren Einflüssen zu werden. (zum Ratgeber „Einfach Effektiv Entgiften) Hier habe ich alles zusammengefasst, was ich in 3 Jahren intensiver Recherche erarbeiten konnte.
Wichtig für die eigene Krisenvorsorge sind:
- Ein 1-Hilfe-Set; im Optimalfall Inklusive sterilem Nähzeug (1-Hilfe Kurs empfohlen)
- Vorrat an diversen Wild- und Heilkräutern
- Wissen in Papierform – digital abgespeicherte Informationen sind gut, aber möglicherweise nicht mehr zugänglich
Aber das aller wichtigste ist zu jeder Zeit in einer gesunden Verfassung zu sein und unabhängig von Medikamenten zu bleiben, wenn dies noch möglich ist. Wenn der eigene Körper frei von Giften ist und in perfekter Balance, dann kann er sehr viel ab und ohne Probleme über Jahre niedrigkalorisch mit hoher Mineraldichte krankheitsfrei auskommen.
Packliste Notfallrucksack
Übe dich im Umgang mit deinem Werkzeug!
| Essenziell | Optional | |
| Messer | Faltbare Isomatte | Klappspaten |
| Handbeil | Schlafsack | Tasse |
| Japansäge oder Klappsäge | Kochutensilien | Besteck |
| Tarp oder Zelt | Karte & Kompass | Gewürze & Gemüsebrühe |
| Holzvergaser | Powerbank mit Solar | Notfallradio mit Kurbel |
| Feuerstahl & Zunder | ||
| Wasserfilter |


