Kapitalismus – Warum er dem Untergang geweiht ist
Wir Deutschen sind alle im Kapitalismus aufgewachsen – ausgenommen derer, die in der DDR gelebt haben, geboren oder großgeworden sind – und wir alle genießen heute seine Auswirkungen in Form von moderner Infrastruktur, Forschung und Wissenschaft und der, dass man unter Anstrengung vermeintlich Alles schaffen kann. Vom Tellerwäscher zum Millionär, wie es so schön heißt.
Und wahrlich, ich Zeiten von Crypto, NFT’s und anderen Erscheinungen und Hypes gelingt es einzelnen Spielern oft, aus wenigen Euros ein Vermögen zu erwirtschaften – ganz ohne illegale Tricks und Täuschungen. Es ist heute attraktiver das eigene Kapital anzulegen, anstatt selbst reale Güter zu produzieren oder Dienstleistungen zu erbringen. Niemand möchte mehr arbeiten und die Finanzblase wächst im Vergleich zur Realwirtschaft unaufhörlich weiter an – eine natürliche Folge und der vorbestimmte Untergang einer kapitalistischen Gesellschaft beziehungsweise des fiat-Kapitalismus. In diesem Beitrag erkläre ich warum.
Eine gute Idee
Mir ist wichtig zu betonen, dass ich kein prinzipieller Gegner des Kapitalismus bin – auch ich genieße die Vorzüge, die durch ihn hervorkamen. Aus diesem Grund möchte ich als Erstes den Hintergedanken hinter Kapitalismus ausarbeiten und seine Vorteile für die Menschheit herausstellen.
Der Kapitalismus war eine zwangsläufige Folge der Kolonisierung im 16. Jahrhundert. Zu dieser Zeit herrschte in Europa noch der Feudalismus, heißt, dass einfache Bauern kein Land besitzen, sondern der Adel, an den die Bauern jährlich fixe Abgaben zu richten haben. Auch die Kirche bekam damals festgesetzte 10% des jährlichen Ertrags. Dies änderte sich, als Händler mit vollen Taschen aus kolonialisierten Teilen der Welt heimkehrten – vor allem die Spanier, die in den Jahren 1540 bis 1650 über 180.000 TONNEN reines Silber aus Südamerika plünderten. Mehr Wert, als in den vorrangehenden 5000 Jahren erwirtschaftet wurde. Durch die Ausbeutung der südamerikanischen Lokalbevölkerung war dieses Silber für die Spanier zudem extrem günstig und auch andere Importgüter, wie etwa Gewürze, Zucker, Tabak oder Baumwolle brachten den Händlern Gewinnmargen von bis zu 3000% pro Reise. Erstmals kommt durch die „Vereenigde Oostindische Compagnie“ (VOC), auch bekannt als Niederländische Ostindien-Kompanie, privates Aktienwesen auf und privates Kapital fließt in Schiffe, Werften und Plantagen. Die Amsterdamer Börse – und damit die erste Börse der Welt – entsteht. Neue Produktionsmittel wie die neu aufkommenden Plantagen und großen Manufakturen machen Händler zum ersten Mal in der modernen Geschichte reicher als den Adel und eine neue Gesellschaftsklasse entsteht: die Bourgeoisie.
1650 leben in Amsterdam mehr Millionäre pro Kopf als irgendwo sonst auf der Welt, europäische Familien werden reich und fordern Eigentumsrechte, welche sie durch gewaltsame Regierungsstürze etablierten. Das wohl bedeutsamste Beispiel hierfür ist die Glorious Revolution in Großbritannien 1688, die anschließende Gründung der Bank of England und der daraus resultierenden Umsiedlung des eigenen Handels- und Finanz-Machtzentrums in die City of London.
Der neue Reichtum der Europäer zeigte sich ebenfalls in der sogenannten Preisrevolution. Es entstand ein freier Markt, auf dem Rohstoffe nun zu teureren Preisen gehandelt wurden.
Holländer, Spanier und Engländer brauchen Rohstoffe. Da sie nun viel mehr Geld (Silber) zur Verfügung haben, winken sie überall mit ihrem Geldbeutel zahlen gerne hohe Preise, Hauptsache das Geschäft ist schnell abgewickelt und der eigene Bedarf ist gedeckt. Der Hamburger Getreidehändler Hans van Loon schreibt an seinen Partner in Danzig (Original im Staatsarchiv Hamburg): „Die Holländer und Engländer bieten jetzt 42 Schilling pro Last Weizen, wo wir voriges Jahr noch 28 bekommen haben. Sie sagen: ‚Wir haben frisches Silber aus Sevilla, zahlen wir eben mehr.‘ Wenn wir nicht liefern, fahren sie weiter nach Stettin.“
Hiervon profitierten natürlich auch die Bauern, welche nun für ihre Waren lebensverändernde Summen ausgezahlt bekamen und sich und ihr Land vom Adel freikaufen konnten. Hierdurch entstand dann in Folge erstmalig Lohnarbeit.
Kernprinzipien des Kapitalismus (also Nutzen des Kapitals) war damals:
- Privates Eigentum an Produktionsmitteln (Land, Maschinen, Kapital).
- Freiheit des Einzelnen (Berufswahl, Preisbildung, Vertragsfreiheit).
- Freier Wettbewerb statt Monopole oder Zünfte.
- Gewinnstreben als Antrieb für Innovation und Effizienz.
- Spontane Ordnung durch Angebot und Nachfrage – kein König oder Bürokrat muss und kann mehr entscheiden, was produziert wird.
Das war eine Revolution gegenüber dem Merkantilismus (16.–18. Jh.), bei dem der Staat alles regulierte, Gold horten wollte und Kolonien ausbeutete. Dampfmaschine, Eisenbahn, Elektrizität, Computer, Internet – Alles finanziert durch Privatkapital und Gewinnstreben, nicht durch Staatsplanung (Marxismus, Sozialismus).
Die ursprüngliche Idee des Kapitalismus war also (von Smith & Co. Wie folgt formuliert):
„Ein wirklich freier Markt ohne staatliche Privilegien, Subventionen und Monopole.“
Phasen des Kapitalismus
Der Kapitalismus kann in seinem zeitlichen Ablauf grundsätzlich in drei Phasen eingeteilt werden:
- Konsum-Kapitalismus
- Finanz-Kapitalismus
- Monopol-Kapitalismus
Unter dem Begriff des Konsum-Kapitalismus versteht man den Kapitalismus in seiner ursprünglichen Idee – also Wohlstand durch wirtschaftliches Wachstum, vorangetrieben durch klug genutztes Kapital. Durch die VOC wurde der Finanz-Kapitalismus als direkte und logische Folge mit Gründung der ersten Aktiengesellschaft eingeleitet: persönlicher Wohlstand wird nicht mehr prinzipiell nur durch Leistung oder Güter erzielt, sondern ebenfalls durch Dividenden (damals satte 18%!). Und dieser Wandel hin zur mehr Profitabilität von Kapitalanlage als von realem Wirtschaften leitete den Monopol-Kapitalismus ein, in dem wir heute leben.
Entgegengesetzt zum ursprünglichen Hintergedanken bilden sich nun doch wieder Monopole, da diese mehr Dividenden abwerfen und sie kleine, nicht börsenfähige Unternehmen aufkaufen. Vorhandenes Kapital wird nicht mehr genutzt, um wirtschaftliches Wachstum hervorzubringen, sondern der eigene Wohlstand steht komplett im Mittelpunkt und eigenes Kapital wird gewinnbringend in Monopole investiert. Dies hat zum einen zur Folge, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird, zum anderen aber auch, dass niemand mehr arbeiten möchte, da Investition langfristig einfacher und effizienter scheint – auch einfache Privatpersonen legen heute immer und immer öfter Geld an, um sich finanziell abzusichern, weil Arbeit alleine keine Sicherheit mehr bringt.
Der wichtigste Aspekt in Bezug auf die Funktionalität eines kapitalistischen Systems ist das Verhältnis zwischen Realwirtschaft und Finanz- beziehungsweise Aktienmarkt. Denn, sobald der Finanzmarkt nicht mehr durch realen Wert gedeckt wird, handelt es sich um eine fiktive „Blase“, welche, je größer sie wird, dem „Platzen“ immer näherkommt – unvermeidlich. Und über diesen Punkt – also dem, an dem der Finanzmarkt die Realwirtschaft überholt – sind wir lange hinaus, heute haben wir ein Verhältnis von 5:2.
Jeder, der heute noch glaubt, dass „die Wirtschaft“ die Kurse bestimmt, hat den Zug verpasst – genau wie ein Adliger 1580, der noch glaubte, dass sein Getreidepreis von der Ernte abhängt und nicht vom Silberbeutel aus Sevilla. Die unvermeidbare Folge? – Wirtschaftszerfall durch Gier.
Folglich richtig ist also, wenn man behauptet: Wer das Geld erzeugt, bevor es in die reale Wirtschaft kommt, kassiert zuerst, risikolos und für immer. Früher waren es erbeutete Rohstoffe, heute sind es ohne Gegenwert gedruckte fiat-Währungen.
Aufstieg und Fall
Woher kommt diese Gier, die ein so fantastisches, auf Wachstum und Wohlstand fokussiertes System zerstört, könnte man sich fragen – eine mögliche Antwort findet sich in dem berühmten Experiment „Rat Utopia“ von James Calhoun.
Wie der Name es bereits andeutet, handelt es sich bei Rat Utopia um eine Umgebung, in der Ratten utopische Gegebenheiten vorfinden – unendlich Wasser, Nahrung und Schutz vor Umwelteinflüssen und Fressfeinden, dazu Beschäftigung und Auslauf. Aber eben nur ein begrenzter Raum, so wie die Erde einen darstellt. Wie man sich sicher denken kann, haben diese Umstände in Rat Utopia ein enormes Populationswachstum zur Folge, welches wiederrum Knappheit und Tod auslöst – aber nicht die Knappheit von Ressourcen, diese sind wie gesagt unbegrenzt – nein, der Kampf um Status und Macht ist letztendlich das, wodurch die Ratten in Mordlust verfallen und sich gegenseitig auslöschen.
Revierkämpfe sind vollkommen normal und überall in der Tierwelt anzutreffen, aber anders als im Experiment können Tiere in freier Wildbahn ein neues Territorium suchen und es dort erneut versuchen Alpha zu werden – findet man sich in einem geschlossenen Raum wieder, geht das nicht und es kommt logischerweise zu ständigen Auseinandersetzungen, bis letztlich einer der Kontrahenten stirbt und so weiter. Totale Anarchie und Vernichtungswahn brechen aus.
Übertragen wir die Ergebnisse dieses Experiments auf elitären Machtstrukturen, spricht man von „Elite Overproduction“, also immer mehr Nachfahren von extrem wohlhabenden Familien auf der ganzen Welt, die gegenseitig in Revierkämpfe (Kriege) verwickelt werden und so zur Vernichtung der menschlichen Rasse beitragen. Nur gut, dass genau das das Ziel der Mächte an der Spitze ist – Trans- beziehungsweise Posthumanismus durch Digitalisierung. Aber dafür sind wir aktuell noch zu viele.
Für den, der überleben will gilt also nur noch eins! BE HARD TO KILL!
Alleine sind wir vielleicht schwach, doch zusammen unzerstörbar! Wir sind die Macht!
Effektiver Schutz vor Umweltgiften und Krankheit
Entferne in nur 10 Tagen effektiv Nano-Tech, Schwer- und Leichtmetalle und viele andere Giftstoffe aus deinem Körper mit der 10 Tage Transformation von Platinum Health Europe!
- Maximale Entgiftung aller Alltagschemikalien aus Nahrung, Wasser und Luft, dank einer perfekten Zusammenstellung von Superfoods, Grünpflanzen, Algen, Samen und Sprossen in Rohkostqualität
- Gestärktes Immunsystem, dank hunderter verschiedener Vitamine und Nährstoffe
- Mentale Klarheit zum Schutz vor Propaganda und Faschisten
- Dein Schutz gegen Ihre Depopulations-Methoden! Schluss mit chronischen Krankheiten und Massensterben!
Uncodierbar ist seit August 2024 Partner von Platinum Health, denn anders als bei „Standart-Nahrungsergänzungs-Bullshit“ bekommst du hier:
- Die volle Power aller Vitamine in ihrer reinsten, natürlichen Form – keine isolierten, chemisch aufbereiteten Einzelstoffe
- Geprüft 100% frei von Chemie! – keine Zusatzstoffe, keine Süßstoffe, keine Pestizide, keine Schwermetalle. 100% Natur!
- Nur die beste Bio-Qualität, frisch verarbeitet und schonend getrocknet. Alle Enzyme bleiben aktiv!
Gib an der Kasse den Code „ascendedinsights99“ ein um 50€ zu sparen und uns zu unterstützen. Danke vielmals!



